Tesla verwendet keine üblichen OBD-II-Codes, sondern eine eigene Systematik — etwa BMS_a142 oder VCFRONT_a191. Geben Sie den Code vom Display oder aus der Diagnose ein und sehen Sie sofort, welches Bauteil betroffen ist und wie ernst es ist.
Unterstriche und Groß-/Kleinschreibung spielen keine Rolle — „bms a142" findet dasselbe wie „BMS_A142".
Der Code sieht kompliziert aus, besteht aber nur aus drei aneinandergereihten Angaben. Wer sie trennen kann, erkennt auch bei einem Code, den er nirgends findet, worum es geht.
Der erste Teil sagt, welches Steuergerät den Fehler gemeldet hat. BMS ist das Batteriemanagement, CP der Ladeanschluss, DI der Antriebsinverter, UI der Touchscreen. Das ist mit Abstand der wichtigste Teil des Codes.
Ein einzelner Buchstabe deutet an, wie ernst die Sache ist. Am häufigsten ist „a", dann „w" und „f". Der Buchstabe „u" bedeutet, dass das Fahrzeug nur auf Sie wartet — das ist meist kein Defekt.
Die Nummer ist die laufende Zählung innerhalb des jeweiligen Steuergeräts. Für sich genommen bedeutet sie nichts und wiederholt sich zwischen den Subsystemen — Codes lassen sich deshalb nicht allein über die Nummer vergleichen.
Der häufigste Typ. Das Fahrzeug hat das Ereignis protokolliert und möglicherweise im Display angezeigt. Die Bandbreite ist groß — von einer Kleinigkeit, die von selbst verschwindet, bis zu etwas, das behoben werden muss.
Das Fahrzeug weist darauf hin, dass etwas nicht stimmt. Weiterfahren ist meist möglich, einzelne Funktionen können jedoch eingeschränkt sein.
Die schwerwiegendere Stufe. Die betroffene Komponente hat sich abgeschaltet oder läuft im Notbetrieb. Solche Codes gehören in die Werkstatt.
Ein Werkstatteintrag, der dem Fahrer nicht angezeigt wird. Ihn sieht erst der Techniker in der Diagnose.
Kein Defekt. Das Fahrzeug wartet auf Sie — Bremse treten, Tür schließen, Flüssigkeit nachfüllen, eine Einstellung ändern.
Ein rein informativer Eintrag über eine Zustandsänderung. Meist bedeutet er, dass etwas wieder normal ist.
Eine seltene Kennzeichnung, die in den Daten nur vereinzelt vorkommt.
Wonach hier am häufigsten gesucht wird. Die Liste wird laufend anhand echter Suchanfragen neu berechnet.
Die Codes, die zuletzt jemand aufgerufen hat.
Wenn Sie den Code nicht genau kennen, gehen Sie vom meldenden Steuergerät aus. Zu jeder Gruppe steht, wofür sie im Fahrzeug zuständig ist.
Schreiben Sie ihn exakt ab, samt Buchstabe und Nummer. Ein Foto vom Display ist am sichersten — Codes unterscheiden sich oft nur in einer Ziffer, und eine Verwechslung führt in die Irre.
Ein Teil der Codes verschwindet nach einem Neustart des Displays oder wenn das Fahrzeug einige Stunden verschlossen steht. Kehrt der Code nicht zurück, war es meist ein einmaliger Aussetzer.
Ein einmaliger Eintrag und ein Code, der nach jeder Fahrt erscheint, sind zwei verschiedene Dinge. Der Werkstatt hilft es sehr, wenn Sie wissen, wann genau er auftritt.
Bei Airbags, Bremsen, Lenkung und Hochvolt lohnt sich kein Abwarten. Bei den übrigen Gruppen kann man beobachten, ob der Code überhaupt wiederkommt.
Diese Seite ist ein Nachschlagewerk, keine Reparaturanleitung. Sie erklärt, was ein Kürzel bedeutet und welchen Bereich es betrifft — sie stellt keine Diagnose für Ihr Fahrzeug. Derselbe Code kann verschiedene Ursachen haben, und seine Bedeutung ändert sich zudem zwischen Firmware-Versionen. Bei allem, was mit Bremsen, Lenkung, Airbags oder Hochvolt zu tun hat, fahren Sie direkt in die Werkstatt.
Fehlercodes sind nur ein Teil des Bildes. Bei Fahrzeugen auf TesList sehen Sie zusätzlich den direkt aus dem Auto ausgelesenen Batteriezustand und einen Preisrechner, der aus dem aktuellen Angebot ermittelt, was ein Fahrzeug heute wirklich wert ist.
Die Datenbank wächst danach, wonach gesucht wird. Versuchen Sie es mit einem Teil des Codes — und wenn er hier wirklich fehlt, schreiben Sie uns, dann ergänzen wir ihn.